Ausgewählte Zyklen und Vorträge aus dem Gesamtwerk Rudolf Steiners

 

Rudolf Steiner (1861-1925):

GA 230 Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes

1. Vortrag Dornach 19. Oktober 1923

Vogel, Löwe, Rind repräsentieren, ätherisch besehen, den menschlichen Kopf, seine Brust, seinen Stoffwechsel.
Der Kokon des Seidenspinners ist gesponnenes Sonnenlicht. In der Eibildung des Vogel schiebt sich der Vorgang der Verpuppung zusammen.
Vogelfedern entsprechen unseren augenblicklichen Gedanken; Schmetterlingsflügel unseren Erinnerungsgedanken.

2. Vortrag Dornach 20. Oktober 1923

Gefahren der kulturellen Vereinseitigung durch die Lockrufe des Dreigetiers.
Der Dreispruch als Antwort des bewußten Menschen.

3. Vortrag Dornach 21. Oktober 1923

Das Haupt ist substanziell physisch, kräftemäßig aber geistig; Gliedmaßen und Stoffwechsel sind substanziell geistig, kräftemäßig aber physisch.
Im Tod muß der Mensch der Erde seine geistige Substanz, die er ihr schuldet, vorenthalten; zugleich vergiftet er sie mit seiner Kopfmaterie.
Die Tierwelt gleicht seine Schuld aus: Der Vogel trägt Geistsubstanz in den Kosmos; die Kuh schenkt sie der Erde.

6. Vortrag Dornach 28. Oktober 1923

Veranlagung der menschlichen Kopfbildung sowie der Schmetterlinge auf dem Alten Saturn;
der Vögel in der frühen, der Löwen in der späten Sonnenzeit;
der Kühe während der frühen, der Amphibien und Reptilien während der späten Mondenzeit, zuletzt der Fische. -
Die Tiere im kosmischen und irdischen Kräftewirken.